Kinder sehen Gott leichter

Es muss doch was Wahres dran sein: Kinder sehen das Reich Gottes leichter (und haben einen unbefangeneren Umgang mit zeitgenössischer Kunst). Während sich so manche Erwachsene fragen, was die Installation auf den Altarstufen in St. Albertus Magnus in Esslingen mit dem Advent und dem Reich Gottes zu tun hat, haben es die Kinder kurzerhand klar gemacht. Zwei Beobachtungen:  1.) Die Erstkommunionkinder sollten Haftnotizen mit dem Wort “Gott” irgendwo im Kirchenraum aufhängen, wo für sie Gott zu finden ist. Und wo haben sie es hingeklebt? Nicht an den Altar, nicht zum Kreuz, sondern dort, wo zwischen dem Stacheldraht im trockenen Sand Pflanzen wachsen, dort fängt das Reich Gottes an. 2.) Nach dem Gottesdienst wollte ein Kind genau das machen, was man als Kind mit Sand halt so macht: Sandeln. Was für ein Reich Gottes wäre wohl entstanden, wenn die Erwachsenen nicht erklärt hätten, dass man das nicht anfassen darf?

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Hier die Bilder.

 

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